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Toyota beim Großen Preis der Türkei - Hinter den Kulissen
11.05.2008 ![]() Panasonic Toyota Racing stellte eine starke Repräsentanz in einem Fußballspiel der F1 gegen Profis und örtliche Prominenz. Die F1-Auswahl gewann 8 : 3 mit Jarno Trulli als Spieler eines starken italienischen Kontingents, das sechs der acht Treffer erzielte. Besonderes Lob verdiente Toyota-Arzt Riccardo Ceccarelli, der sich durch unrühmliche Taten als Verteidiger hervortat. Er war in der Lage, die Opfer seiner Tackling-Künste umgehend medizinisch zu versorgen! NEUES VON DEN RIVALEN ![]() Mit seinem dritten Sieg beim Großen Preis der Türkei in Serie erzielte Felipe Massa, der aus der Pole Position startete, einen Hat-Trick und verbesserte sich auf einen gemeinsamen zweiten Platz in der Fahrerwertung. Als einzige unter den führenden Fahrern bestritten Massa und sein Ferrari-Kollege Kimi Räikkönen ihre ersten beiden Stints mit den weicheren Bridgestone Potenza-Reifen. Im Verlaufe des Rennens schob sich Lewis Hamilton zwischen die beiden und Massa meinte: “Es ist toll, hier wieder zu gewinnen. Ich glaube, ich käme allmählich für einen türkischen Pass in Frage! Es war aber ein schweres Rennen und wenn ich noch einmal wählen müsste, würde ich mich wohl für den härteren Reifen entscheiden.” ![]() Lewis Hamilton meinte, seine Fahrt zum zweiten Platz für McLaren Mercedes sei die beste seiner noch kurzen bisherigen Grand-Prix-Karriere gewesen. Hamilton hatte das Gefühl, dass er im Unterschied zu seinem Team-Mate Heikki Kovalainen nicht in der Lage sein würde, im Falle einer Zwei-Stopp-Strategie die weiche Mischung beim rechten Vorderreifen über die Distanz zu bringen, Er legte deshalb drei Stopps ein und wählte außer für den letzten Stint die harten Reifen. “Ich habe heute das beste aus dem Wagen herausgeholt, und wenn man bedenkt, dass mir die Prognosen den fünften Platz zugedacht hatten, kann ich mit meinem zweiten mehr als zufrieden sein.” ![]() Heikki Kovalainen bestand nach seinem Unfall im letzten Rennen in Spanien die erforderlichen ärztlichen Untersuchungen und holte sich zum ersten Mal überhaupt eine Position in der ersten Startreihe. Er erlitt dann aber einen Reifenschaden, als er in Kurve 1 Berührung mit seinem Landsmann Kimi Räikkönen hatte. Nach einer energischen Aufholjagd durch das Feld und zwei aufregenden Geplänkeln mit Timo, der seine Position entschlossen verteidigte, landete Kovalainen am Ende auf dem 12. Rang. RENNBERICHT Nach einem sehr eng ausgetragenen Kampf in der Top-10 musste sich Panasonic Toyota Racing vom Großen Preis der Türkei, dem fünften Lauf der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, mit leeren Händen verabschieden. Jarno Trulli beendete das Rennen auf dem 10. Platz, Team-Kollege Timo Glock passierte die Ziellinie auf Platz 13. Jarno konnte seine 100%-ige Serie von Qualifikationen in der Top-Ten fortsetzen und holte sich Position 8. Timo lag ebenfalls auf einem guten Kurs, zum dritten Mal in fünf Starts für Toyota den dritten Durchgang zu erreichen, hatte dann aber ein mechanisches Problem beim rechten Vorderrad. Nach einem starken ersten Run musste er das Handtuch werfen, was in zum Start aus Position 15 verdammte. Jarnos Aussichten erlitten Schaden, als er in der ersten Kurve einen Rempler erhielt und in der Eröffnungsrunde drei Positionen verlor. ![]() “In der Mitte des Felds liegt man dicht an dicht und sobald das passiert, sieht es schlecht aus,” erläutert Jarno. “Man kann mit dem Wagen vor sich Schritt halten, aber sobald man versucht, so nahe heranzukommen, dass man überholen kann, verliert man den Abtrieb. Ich habe während des ganzen Rennens nach einem Weg gesucht, am Red Bull von Coulthard vorbeizukommen, es hat sich aber nichts ergeben. Ich habe zwar wahnsinnig Druck gemacht, das war aber auch alles, was ich tun konnte.” Jarno fuhr sein Rennen mit zwei Boxenstopps, die er in den Runden 20 und 48 einlegte. Demgegenüber zog Timo mit dem längsten Stint aller Teilnehmer, 31 Runden, gleich und kam nur einmal an die Box. ![]() “Ich hatte heute eine gute Pace, es war aber, wie wir nach meinem Problem im Qualifying befürchtet hatten, ein frustrierendes Rennen im Verkehr. Ich hatte nicht den besten Start und musste Fisichella and Nakajima ausweichen. Auf dem ersten Stint war ich definitiv schneller als Barrichellos Honda, ich konnte aber nicht an ihm vorbei. Das Resultat war heute nicht da, das Performance-Niveau war aber ermutigend und ich freue mich auf die Herausforderungen von Monte Carlo.” Teamchef Tadashi Yamashina mutmaßte: “Es besteht noch eine große Lücke zwischen unserem Stand und dem Niveau der führenden Teams, was auch der Hauptgrund für unser heutiges Resultat ist. Natürlich haben die mechanischen Probleme im Qualifying Timo nicht geholfen. Weiterhin sind heute beide Wagen beim Start zurückgefallen, was wir näher untersuchen müssen, wenn wir wieder im Werk sind. Diese Probleme haben bedeutet, dass beide Wagen den Großteil des Rennens im Verkehr festgesessen haben. Wir müssen unsere Performance jetzt weiter verbessern und sehen, dass wir beim nächsten Mal ein besseres Resultat erzielen.” |